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Frühjahrsputz - eine Erfindung des "zivilisierten" Menschen, aber immer wieder eine Notwendigkeit. Sei es ein Aufräumen der eigenen Wohnung bzw des Hauses, ein  Ausmisten der eigenen Lebenseinstellungen, Freunde, Tätigkeiten, Gewohnheiten - und ein Startsignal der Dinge, die nun in den Focus des weiteren Lebens rücken.

Warum ich diesen Blogeintrag schreibe bzw. Details bestimmter Vorkomnisse veröffentliche? Nicht um abzurechnen, sondern eher zur Verarbeitung bzw. zur Veranschaulichung einzelnen Beteiligten gegenüber, was wirklich passiert ist. Doch von Anfang an.

Knapp 18 Monate sind nun seit der Bundestagswahl ins Land gezogen. Mit dem katastrophalen Wahlergebnis begann die dringend notwendige Erneuerung der SPD. Was ist seitdem passiert? Neben personellen Veränderungen sicherlich ein nicht unwesentliches Hineinhören in die Partei und in die Bevölkerung. Inhaltliche Neuausrichtung und Korrekturen gemachter Politik wurden angegangen. Doch ist das alles genug? Ich meine nein!

Eine Webseite lebt von der Veränderung - nach zwei Jahren Webseitenpflege und bloggen mit dem Blogsystem Wordpress, war es nun wieder einmal Zeit für eine größere Veränderung meiner Webseite.

Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes:
(1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.

...heute auf der Webseite der Emmendinger Jusos gefunden - passend zu meiner heutigen emotionalen Stimmung, bedingt durch bestimmte Vorkommnisse der letzten 24 Stunden:

Es ist doch traurig, dass es immer weniger Menschen gibt, die sich politisch engagieren und aktiv mitwirken. Beschweren und protestieren ist einfach, aber wirklich in der demokratischen Meinungsbildung über die Parteien mitzuwirken, das traut sich dann doch kaum noch jemand. Alle rennen vor der Verantwortung weg, alle schreien lieber laut, wenn irgendwas nicht so läuft, wie es ihnen passt.

Aber selbst etwas ändern? Selbst Verantwortung übernehmen? Selbst politisch legitimierte Mehrheiten organisieren? Lieber nicht!

Ein alter Satz aus den Zeiten des erfolgreichen Widerstands gegen das geplante Atomkraftwerk Wyhl lebt in Südbaden wieder auf - und in dialektischen Varianten in den restlichen Teilen der Republik.

In den letzten Wochen gerade von der SPD verstärkt gefordert, in Deutschland leider noch zu selten praktiziert: Volksabstimmungen zu wichtigen Themen. Es wäre wirklich spannend, wenn Deutschland (als letztes Land Europas!) die Möglichkeit zu bundesweiten Volksabstimmungen schaffen/nutzen würde.

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