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Meine politischen Einstellungen entwickelten sich bereits in jungen Jahren. Mein Gerechtigkeits- und Fairnessdenken hatte schon immer Einfluß auf mein politisches Denken und fand Anfang der Achtziger Jahre Ihren Ausdruck in meiner aktiven Mitgliedschaft in der Deutschen Postgewerkschaft, sowie der gewerkschaftlich organisierten Jugendvertretung. Auch die Friedensbewegung bzw. die damalige Anti-Atomkraftbewegung führten mich an den linken Rand des parteipolitischen Spektrums.

Die sozialdemokratischen Grundwerte Gerechtigkeit, Solidatität und Freiheit haben mich bei fast allen Wahlen bewogen, SPD-Kandidaten meine Stimme(n) zu geben. Zu einem Eintritt in die SPD hat mich allerdings erst mein persönlicher Reifungsprozess bzw. die Frage "Was kann ich für die Sozialdemokratie tun?" bewegen können - primär unter dem Eindruck der rückläufigen Sympatiewerte der SPD im Jahre 2007/2008.

Mit meinem Parteieintritt wurde ich Mitglied des SPD Ortsvereins Bötzingen, in dessen Arbeit ich mich schnell integrieren konnte. Anfang 2009 wurde ich als Beisitzer Mitglied im Vorstand des Ortsverein. Wenig später übernahm ich den Aufbau und die Pflege des Internetauftritts des Ortsvereins, im Oktober 2009 wurde ich zum Ortsvereinsvorsitzenden gewählt. Doch im Laufe der folgenden zweieinhalb Jahre stellte ich immer mehr fest, Mitglied in der falschen Partei zu sein. Nach der
Bundestagswahl 2009 hatte ich den Willen der SPD zur Erneuerung – insbesondere der Politikausrichtung und Parteistruktur – begrüßt und in meinem Amt als Bötzinger Ortsvereinsvorsitzender mitgetragen. Über 2 Jahre nach den ersten Ankündigungen seitens des Parteivorstands, war von diesem Erneuerungswillen nicht mehr viel zu sehen bzw. zu hören. Bei genauerem Hinsehen waren selbst die verkrusteten Parteistrukturen noch immer vorhanden und verhinderten jegliche individuelle Einflußnahme, teilweise ausschließlich aus traditionellen Motiven. Wirkliche Basisdemokratie, wie vom Parteivorstand versprochen, konnte man leider immer noch nicht entdecken.

Die Entscheidung zum Austritt reifte über mehrere Monate, während ich mich zeitgleich mit dem Parteiprogramm und Zielen einer anderen Partei auseinander setzte - der Piratenpartei Deutschland. Im April 2012 wechselte ich dann nach der Beseitigung der letzten Zweifel das Parteibuch. Soziale Gerechtigkeit und die Verankerung basisdemokratischer Bürgerbeteiligung werden politisch gesehen die Hauptziele meiner zukünftigen politischen Betätigung darstellen.

 

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